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  • Aktuelles

    Freundesbrief 02.2011: Wir blicken voll Zuversicht in das Jahr 2011. Den Schwerpunkt in diesem Jahr werden wir auf Übergangsmanagement und Mitarbeiterschulung legen.

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  • Buchtipp

    »STRAFTÄTER VERÄNDERN« zeigt, was wir unter sozialer Gefängnisarbeit aus christlichem Glauben verstehen, und dass dies anderenorts bereits Realität ist!

    Mehr Infos: Buch | APAC

  • Fragen Sie!

    FAQs: Wir bemühen uns, all Ihre Fragen rund um das Thema »Strafvollzug« zu beantworten.


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Internationale Erweiterung des SET-FREE-Netzwerks

Die internationale Erweiterung des SET-FREE-Netzwerks konzentriert sich derzeit auf die Zusammenarbeit mit dem aus England stammenden ALPHA-Kurs sowie Maßnahmen zur Adaption von Elementen des aus Brasilien stammenden APAC-Programms.

»Straftäter verändern« - Das APAC-Programm

Dieses revolutionäre Wiedereingliederungs-Programm für Strafgefangene der "Vereinigung zum Schutz und zur Unterstützung von Strafgefangenen" (APAC) wird bereits in etwa 200 Gefängnissen weltweit angewendet. Die Rückfallquote wird dadurch erheblich gesenkt.

Das Motto lautet:

»Töte das Kriminelle, um den Menschen zu retten«.
 

Grundlegend anders als in herkömmlichen Vollzugssystemen bildet gegenseitiges Vertrauen die Basis dieses Programms. Es vermittelt menschliche Werte und hat eine freiwillige christliche Komponente.

Außergewöhnlich ist die starke Einbindung vieler Ehrenamtlicher sowie der Familien der Gefangenen und möglichst auch der Opfer.

Die Gefangenen können je nach Vollzugsfortschritt und Reifung erst nach drei Vollzugsstufen auf Bewährung entlassen werden. Entscheidend dafür sind die Verinnerlichung von Werten und das Engagement der Gefangenen, vor allem im sozialen Bereich und bei Bildungsmaßnahmen. Auch das sich Einlassen auf geistiges und geistliches Wachstum, die Übernahme von Verantwortung und der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu Ehrenamtlichen ist typisch für das APAC-Programm.

Nächstenliebe und Barmherzigkeit sind die gelebten Werte im Umgang miteinander und sollen als bestimmend für das soziale Miteinander in Fleisch und Blut übergehen. Die Ehrenamtlichen, zu denen die Beziehung auch nach der Entlassung weiter aufrechterhalten wird, leben diese Werte vor.

Hier kommt es darauf an, diejenigen Anteile dieses aus Brasilien stammenden Programms an die Verhältnisse im deutschsprachigen Raum anzupassen, die in Ergänzung der bisherigen Strafvollzugssysteme unsere Vision schrittweise zu verwirklichen helfen.